Göttingen

Auf dieser Seite bringen wir Informationen zu Ereignissen, Personen und Aktionen, die in Göttingen stattgefunden haben oder besonders für Göttingen Bedeutung haben.

Aufgeführt werden hier nur noch Berichte ab dem Jahr 2008. Ältere Berichte sind im Archiv zu finden.


"Solidarität mit den Revolten! Grenzen auf!


Am Samstag, den 26.2.2011, fand in Göttingen eine Solidaritätskundgebung mit den Aufständen im arabischen Raum statt. Der Bericht auf indymedia ist leider nicht mehr vorhanden. Mehr zur Kundgebung ist auf Goest zu finden.


Kundgebung gegen rassistische Gesetze

Am Donnerstag, den 21. Oktober 2010, protestierten rund 55 Menschen vor der Ausländerbehörde am Neuen Rathaus in Göttingen gegen rassistische Sondergesetze.
Indymedia-Bericht


Bullenübergriff bei Antira-Demo

Am Samstag, den 31. Juli demonstrierten etwa 100-150 Menschen in Göttingen gegen Abschiebungen von Roma in das Kosovo. Dabei kam es am Rande der Demo zu Bullenübergriffen.
Indymedia-Bericht


Kundgebung gegen Burschenschaft

Am Samstag den 10. Juli fand auf dem Göttinger Marktplatz eine Kundgebung gegen die extrem rechte Burschenschaft Hannovera statt. Etwa 80 Menschen beteiligten sich trotz Temperaturen von bis zu 38 Grad an den Protesten gegen das gleichzeitig stattfindende Stiftungsfest der studentischen Verbindung..
Indymedia-Bericht
Bericht bei "Monsters of Göttingen"


Bildungsstreik vom 9.6.2010

Bericht der Jugendantifa zum Bildungsstreik in Göttingen.
zum Bericht


Protest gegen Abschiebung

Am 16.03.10 fand am Gänseliesel gegen 13 Uhr eine Kundgebung im Kontext bevorstehender Abschiebung von Roma und Sinti Familien in den Kosovo statt. Eine anschließende Spontandemonstration zum Landkreisgebäude ging der Abschlusskundgebung vor der Ausländerbehörde vorraus.
Indymedia-Bericht.


Kundgebung zum Aktionstag Iran & 8.März

Im Kontext des 8. März , dem Weltfrauentag fand heute der zweite bundesweite Aktionstag gegen das islamistische Regime in Iran statt. Die Unterdrückung der Frau stellt nach wie vor eine der zentralen Säulen der "islamischen Republik Iran" dar. In Göttingen gab es dazu eine Kundgebung unter dem Motto: "Kampf der islamischen Republik Iran - Marg bar jomhuri-ye eslami!", die von etwa 50 TeilnehmerInnen besucht wurde.
Indymedia-Bericht.


Abschiebung in Gö

Am 20.01.2010 wurde ein Roma von den Bullen festgenommen, um ihn abzuschieben. Vor dem Gericht formierte sich spontaner Widerstadt
Indymedia-Bericht.


Lautstarke Demo gegen Abschiebung in Gö

Am Mo., 11.01.2010 gab es in Gö eine Demo gegen die drohende Abschiebung von Roma und Askali in den Kosovo.
Indymedia-Bericht.


Krieg ist ihr Frieden

Veranstaltungsreihe gegen den 60.Geburtstag der NATO

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Krieg ist ihr Frieden" (Flyer, Plakat) organisiert aut die beiden untenstehenden Veranstaltungen mit Eva Weber ("Die Transformation der jugoslawischen Gesellschaft im Medium des Krieges") und Detlef Hartmann ("Kriegerintellektuelle und neue Kriege").


Die Transformation der jugoslawischen Gesellschaft im Medium des Krieges

In der Entwicklung neuer NATO-Strategien spielte der Kosovo-Krieg eine bedeutende Rolle. Beginnend mit der Auflösung Jugoslawiens 1989 und in der Folge des NATO-Krieges gegen Serbien 1999 wurde Kosovo durch internationale Truppen im Verein mit zivilen Organisationen besetzt, was bis heute andauert und von allen Seiten mit Protesten begleitet wird. Dieser erste NATO-Krieg mit führender Beteiligung Deutschlands verdeutlicht ein aggressives Konzept europäischer militärisch-ziviler "schöpferischer Zerstörung" ehemaliger Gesellschaftlichkeit. Für die Kriegseliten, insbesondere Deutschlands, war er ein Experimentierfeld für neue Techniken imperialer Politik zur Hervorbringung und Besetzung von "failed states". In den folgenden kriegerischen Interventionen wurden und werden die Erfahrungen aus dem Kosovo weiter entwickelt. Hierzu gehört die Verhinderung unerwünschter Migrationsbewegungen genauso wie die Beseitigung unerwünschter Regime.
Nach der Flucht hunderttausender Flüchtlinge nach Deutschland zu Beginn der Ethnisierungskriege Anfang der 90er Jahre wurde hier die Festung Europa gegen Flüchtende ausgebaut. Nur noch ein paar tausend Flüchtlinge aus dem Kosovo fanden Ende der 90er Jahre in Deutschland Schutz vor der neuen Welle "ethnischer Säuberungen" durch das Milosevic-Regime und den NATO-Krieg. Der Anspruch auf Asyl wurde ihnen jedoch verwehrt. Sie wurden als Wirtschaftsflüchtlinge stigmatisiert und kriminalisiert. Nach mehr als zehn Jahren Aufenthalt in Deutschland leben sie und vor allem die sog. Minderheiten noch immer ohne sicheren Status, ohne sichere Existenzgrundlage und sind permanent von Abschiebung bedroht.

Veranstaltung mit Eva Weber von der Forschungsstelle Flucht und Migration aus Berlin
Donnerstag, 26. Februar 2009, 20.00 Uhr
im T-Keller Geismarland Str.19
Die Referentin Eva Weber war seit 1999 mehrere Male im Kosovo und setzt sich mit dem NATO-Krieg und der deutschen Politik gegenüber Flüchtlingen auseinander.


Kriegerintellektuelle und neue Kriege

- Die Verwissenschaftlichung der sozialen Kriegsführung und der Sonderforschungsbereich 700
Der soziale Krieg des 21. Jahrhunderts wird immer mehr zu einem wissenschaftlich geführtem. Neue Governanceformen, begleitet und gestützt von sozialwissenschaftlichen Methoden, formulieren und inszenieren neue, selektive Zugriffe auf die jeweiligen sozialen Welten und Konflikte. Vom US-Militär im Laboratorium des Krieges in Afghanistan und im Irak ausgehend, entwickeln sich auch in Deutschland neue Formen zivil-militärischer Zusammenarbeit. Prototyp hierfür ist der Sonderforschungsbereich 700: "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit" an der FU Berlin.
"Räume begrenzter Staatlichkeit" sind immer auch Räume begrenzten Zugriffs auf das Soziale. Mit Hilfe "kritischer WissenschaftlerInnen" vertieft der SFB 700 den Zugriff in die sozialen Welten und ermöglicht dadurch eine vertiefte zivil-militärische "Bearbeitung" sozialer Blockaden und Widerstände. Die Koalitionsfähigkeit der neuen Governanceformen ist dabei potenziell unbegrenzt - so kommt es bspw. zu einer positiven Neubewertung der Funktion von Warlords als Modernisierungsagenten - und orientiert sich ausschließlich an der Zielerreichung der Unterwerfung widerständiger Sozialität. Der SFB 700 steht damit auch paradigmatisch für einen Prozess der vertieften Anbindung von "Wissenschaft" an die globalen Gewalt- und Unterwerfungsstrategien.

Der Referent Detlef Hartmann ist Mitglied des Redaktionskollektivs "Materialien für einen neuen Antiimperialismus" und seit Jahren u.a. im antimilitaristischen Bereich aktiv.
Literatur:
Detlef Hartmann: "Die Knarre in der einen Hand, den Bleistift in der anderen." - Forschen für die neuen Kriege im SFB 700 der FU Berlin
Detlef Hartmann: SFB 700 - ein neokoloniales Projekt?
Failing Sciences, Embedded Stakeholders - Wider den SFB. Aktuelle Broschüre zum SFB 700.
Erhältlich im Buchladen Rote Straße oder auf unserer Internationales-Seite. Zur Broschüre


"Gegen jeden Krieg"

Seit Ende Dezember bombardiert die israelische Armee den Gaza-Streifen. Mittlerweile gibt es ca. 1000 Tote. Begründet wird dieser Krieg mit dem fortwährenden Raketenbeschuss israelischer Gebiete durch die Hamas.Im Gaza-Streifen leben ca. 1,5 Mio. Menschen. Er gilt als eine der größten Slumcities der Welt, was durch die Blockadepolitik der letzten Jahre massiv verstärkt wurde. Der Gaza ist eine Hochburg der Hamas, die seit der Niederlage der Fatah 2007 die unangefochtene Herrschaft ausübt.
Sowohl Hamas als auch die israelische Armee agieren ihren Konflikt vor allem auf Kosten der Bevölkerung des Gaza aus. Der Krieg verschärft die Blockade des Gazas weiter: Die Hilfsgüter, die den Gaza erreichen, reichen bei weitem nicht aus, die Bevölkerung zu ernähren. Raketenbeschuss, Bombardements (nach letzten Meldungen wahrscheinlich auch mit Napalm) und Straßenkämpfe gehen vor allem zu Lasten der Bevölkerung des Gaza.
Während rechte Gruppen (CDU, a:ka) den Krieg als notwendige Antwort Israels auf die Raketenangriffe der Hamas befürworten und begrüßen, versucht eine breite bürgerliche Allianz - von SPDlerInnen über Linkspartei bis zu Gruppierungen der Friedens- und Antikriegsbewegung - appellativ die Gewalt beider Seiten zu stoppen. Eine linksradikale Position zum Krieg ist nicht vorhanden und die Göttinger radikale Linke schweigt - wie zu so vielen anderen Themen.
Das Bündnis gegen Krieg und Rassismus versucht hier zumindest eine Position zu formulieren. Wenn mensch allerdings nicht dem Irrglauben unterliegt, dass unsere Appelle eine materielle Auswirkung auf den Krieg haben, dann ist eine Praxis aber auch hier kaum zu erahnen. Wenn deren Äußerungen aber den Beginn einer neuen Debatte über den Krieg darstellen würden, dann hätten sie schon mehr erreicht als sie wahrscheinlich selbst erträumt haben. Wir werden versuchen, hier in der nächsten Zeit etwas nachzulegen.
Am Samstag, den 10. Januar, fanden in Göttingen Aktionen gegen die aktuelle Bombardierung des Gaza statt.

Bericht über Demo und Mahnwache auf Goest
Flugblatt des Bündnisses gegen Krieg und Rassismus


"Oscar für Herrenmenschen"

Vor einigen Monaten veröffentlichte das Bündnis gegen Ämterschikane die Ergebnisse einer Befragung von Alg 2-BezieherInnen in Göttingen, in der diese nach ihren Erfahrungen mit dem und im Jobcenter befragt wurden. Dabei zeigte es sich, dass sich einige SachbearbeiterInnen und ArbeitsvermittlerInnen besonders schikanös hervortun. Einer von ihnen wurde am Morgen des 19.11.08, von einer kleinen Gruppe von Menschen, hierfür der "Oscar für Herrenmenschen" in ihren Amtsräumen im Jobcenter übergeben. Das sich die gute Frau nicht so sehr gefreut hat und schleunigst den Alarmknopf drückte, war zwar etwas undankbar, tat aber der Stimmmung keinen Abbruch. Konfetti und Luftschlangen umrahmten die Übergabe der eigens für sie hergestellten Skulptur, die dummerweise nicht fotografiert wurde.

Pressemitteilung auf goest
Zur Befragung im Jobcenter


"Who wants to live forever

Das Heeresmusikkorps 2 spielte am 19.11.08, im Rahmen einer Benefizveranstaltung für "Keiner soll einsam sein, in der Stadthalle auf - und bekam ungebetenen Besuch. Etwa 20 AntimilitaristInnen zeigten den versammelten MilitaristInnen und KriegstreiberInnen, dass "das Gefühl der Zusammengehörigkeit in der Truppe (zu) fördern, die Bindungen zwischen der Bundeswehr und der Bevölkerung (zu) festigen sowie das Ansehen der Bundeswehr im In- und Ausland (zu) stärken" nicht kommentarlos hingenommen wird.
Zum Flugi
Bericht auf goest mit Fotos


Solidarität mit Joseph M.

Nach monatelanger rassistischer Hetze brannte in der Nacht zu Samstag, 27.09. der Afroshop von Joseph M. im Ritterplan in der Göttinger Innenstadt vollständig aus.
Weiter Infos zu den Hintergründen und der Unterstützung für Joseph M.


Ungebetener Besuch bei Elchpreisverleihung

Stadt Göttingen erhält den "Goldenen Kackhaufen"
Bericht auf Indymedia


Aktion gegen Militärmusikveranstaltung

Indymedia-Bericht


Freiraum feierlich eröffnet

Indymedia-Bericht


Spontandemo nach Räumung

Indymedia-Bericht


Freiraum geräumt

Indymedia-Bericht


Neues vom Freiraum an der Uni Göttingen

Indymedia-Bericht


Konflikt um besetzten Raum spitzt sich zu

Indymedia-Bericht


NPD-Lesung verhindert

Indymedia-Bericht


Neuigkeiten aus dem besetzten Raum

Indymedia-Bericht


Raumbesetzung an der Uni Göttingen

Indymedia-Bericht



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