Diskussion

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Dokumente zu aktuellen Diskussionen aus den Bereichen Sozialpolitik, soziale Bewegung, Organisation und Widerstand.

Detlef Hartmann: Die Krise, der SFB 700 und die NATO
Am 20. März 09 haben wir im Buchladen Rote Str. eine Veranstaltung mit Detlef Hartmann mit dem Titel "Kriegerintellektuelle und neue Kriege - Die Verwissenschaftlichung der sozialen Kriegsführung und der Sonderforschungsbereich 700

gemacht. Detlef referierte dabei über die sozialwissenschaftliche Modernisierung und die zivil-militärische Zusammenarbeit der neuen sozialen Kriegsführung auf dem Hintergrund der aktuellen globalen Krise. Das bei der Veranstaltung verteilte Thesenpapier hat er mittlerweile etwas ünberarbeitet.
Detlef Hartmann: Die Krise, SFB 700 und die NATO

Karl Heinz Roth
Globale Krise - Globale Proletarisierung- Gegenperspektiven
Karl Heinz Roth schließt mit diesem Text an sein Papier über den "Zustand der Welt" an und bezieht dies auf den aktuellen krisenhaften Umbruchprozess.
Wie schon im "Zustand der Welt", als auch in älteren Papieren, ist es nicht immer leicht - und manchmal schlicht unmöglich - ihm in seiner Argumentation zu folgen. Zu sehr und zu häufig driftet er in planerische und reformistische Wolkenkuckucksheime ab, die die konstruktiven Abschnitte des Papiers nur zu leicht überdecken können.
Nichts desto trotz ist das Papier sicherlich einer der intelligentensten Beiträge zur aktuellen Krise und den aktuellen Umbrüchen. Roth schafft es die verschiedenen Ebenen der Analyse nachvollziehbar zusammenzudenken und hieraus politisch-strategische Schlüsse abzuleiten, die konsequent an den sozialen Wurzeln der Auseinandersetzung orientiert bleiben. Auch wenn die daraus folgenden Planungsskizzen ehere technokratisch und reformistisch erscheinen, so bleibt doch das konsequente Festhalten an der unmittelbaren sozialen Veränderung wesentlich.
Karl Heinz Roth: Globale Krise - Globale Proletarisierung - Gegenperspektiven
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Finanzkrise und globale Krise des Kapitalismus
2007 ist die Immobilienblase an den Weltfinanzmärkten geplatzt. 2008 erreichte dieser Crash seinen vorläufigen Höhepunkt, und ein Ende ist nirgends absehbar. Wiewohl es eine Unmenge an geschriebenen Papier zu der Krise gibt, bleiben linksradikale Thematisierungen weitgehend aus oder plappern nur das nach, was eh jeden Tag in der Zeitung steht.Eine Ausnahme bildet hier einzig die Zeitschrift Wildcat, die in der letzten Ausgabe (Wildcat Nr. 82) den Beitrag "Globale Krise" und kürzlich Beitrag "23 Thesen zur kapitalistischen Krise" als Fortschreibung dieses Artikels veröffentlichte.
Wildcat 82: Globale Krise
Wildcat: 23 Thesen zur kapitalistischen Krise

Jürgen Albohn: Kritik der Wertkritik
2004 hat Jürgen Albohn den Text "Eine Kritik der Wertkritik" veröffentlicht (www.soziales-zentrum-goettingen.de, unter der Rubrik Diskussionen). 2007 hat er diesen Text aktualisiert und erheblich erweitert und fundiert. Der Text "Kritik der Wertkritik" beschäftigt sich ausführlich mit den Grundlagen der sogenannten Wertkritik. Er zeigt, dass sich diese auf einem Terrain bewegt, auf dem weder reale gesellschaftlichen Bewegungen und Prozesse, noch die Frage nach Antagonismen kapitalistischer Formierungen, konstuktiv verortbar sind. Eine Relevanz für Formen linksradikaler Politik besitzt sie daher nicht. Die Wertkritik ist daher mehr ein intellektuelles und konsequenzloses Zerfallsprodukt der Transformation ehemals linksradikaler Zusammenhänge, wie wir dies in den letzten Jahren beobachten müssen.
Jürgen Albohn: Kritik der Wertkritik

Detlef Hartmann, Gerald Geppert: Cluster - die neue Etappe des Kapitalismus
Materialien für einen neuen Antiimperialismus Heft 8
Detlef Hartmann und Gerald Geppert haben in dem Buch "Cluster - Die neue Etappe des Kapitalismus" diese neue Etappe als einen umfassenden und totalitären Zugriff auf alle menschlichen und sozialen Ressourcen beschrieben.

zum Vorwort


Detlef Hartmann: Die Knarre in der einen Hand, den Bleistift in der anderen
Der Sonderforschungsbereich 700 - "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit" - formuliert in Zusammenarbeit mit dem Außenministerium und der Bundeswehr neue Strategien eines Tiefenzugriffs in sozialen Konfliktfeldern. Zurückgegriffen wird dabei auf ehemals linke Theoriebestände sozialhistorischer Forschung. Neben der Modernisierung bundesdeutscher Militärpolitik wird dabei ein Beitrag zu einer neuen und vertieften Subsumtion des Wissenschaftsapparats - inklusive des wissenschaftlichen Nachwuchses - in das BRD-Regime geleistet. Der SFB 700 nimmt dabei Rückgriff auf neue und aktuelle Diskussionen im US-Militärapparat. Detlef Hartmann hat dies in seinem Beitrag "Die Knarre in der einen Hand, den Bleistift in der anderen." erstmals analysiert.

Im Schweinsgalopp zur Sozialdemokratie
Kurz vor der Bundestagswahl 2005 hat das Soziale Zentrum ein Diskussionspapier zum Verhältnis Linkspartei und radikale Linke veröffentlicht.
Im Schweinsgalopp zur Sozialdemokratie


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